BUNDjugend  

“Du musst ein Schwein sein in dieser Welt!” Echt jetzt?!? Alternativen zur Weltwirtschafts-Ausbeutung – es geht auch anders!! Fairer Handel & Social Business

Wirtschaft und Ausbeutung in anderen Ländern ist echt mies. Aber wir können einiges tun um Dinge neu zu gestalten. In dem Workshop erhaltet Ihr viele spannende und unterhaltsame Hintergrundinfos.

Dave als Referent erklärt euch die Zusammenhänge und teilt euch seine eigenen sozialunternehmerischen Erfahrungen mit.

Was ist denn der “Faire Handel”?

Fairer Handel bedeutet, dass bei den Erzeugern für die gehandelten Produkte mindestens ein von Fair Trade-Organisationen festgelegter Mindestpreis bezahlt wird. Dieser liegt über dem jeweiligen Weltmarktpreis. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. Dazu wird außerdem versucht, langfristige „partnerschaftliche“ Beziehungen zwischen Händlern und Erzeugern aufzubauen. In der Produktion sollen außerdem internationale sowie von den Organisationen vorgeschriebene Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

 

 

Was bedeutet “Social Business”?

Social Business bedeutet eine Unternehmung aufzubauen, die sich selber tragen kann und nicht alleine auf Spenden basiert – und bei der es auch um Hilfe zur Selbsthilfe geht.

Ihr könnt euch ein Social Business als ein selbstloses Unternehmen vorstellen, dessen Ziel die Lösung eines sozialen Problems ist. Im Gegensatz zu einer gemeinnützigen Organisation arbeitet ein Social Business wie ein echtes Unternehmen, weil es mindestens kostendeckend arbeiten muss: es erzielt genügend Einkünfte, um die eigenen Betriebskosten zu decken, ein weiterer Teil des erwirtschafteten Überschusses wird reinvestiert bzw. als Reserve für wirtschaftliche schwierige Zeiten zurückgelegt.

Diese neue Wirtschaftsphilosophie wurde von dem Friedensnobelpreisträger und Gründer der Grameen-Bank, Prof. Muhammad Yunus, Bangladesch entwickelt. Gemeinsam mit renommierten „sozialen Unternehmen“ , die ihre Gewinne reinvestieren und langfristig in die Lösung eines sozialen Problems investieren, zeigt er auf, dass die Idee nicht nur in Entwicklungsländern sondern auch in Deutschland funktioniert.

Für diesen Workshop ist KEIN VORWISSEN nötig!

Wenn Ihr also Interesse/Neugierde habt und/oder in der Schule grade sowas behandelt, dann schaut vorbei! Ihr könnt den Referenten gerne alles fragen!

Dave