Workshop “Was ist das eigentlich: der Kapital-ismus? Und wie sollte man ihn kritisieren?”

Referent*in: Lothar Galow-Bergemann, emanzipation&frieden / anti-capitalism revisited

Warum wird das viele Geld nicht einfach umverteilt in Bildung, Umwelt und Gesundheit? Warum machen „die da oben“ nicht das, was die Menschen wollen? Sind die Politiker alle korrupt? Sind gierige Banken schuld an der Krise?

Solche Fragen bewegen viele Menschen. Doch kann man eigentlich „gegen den Kapitalismus“ sein, ohne sich damit zu befassen, was das eigentlich ist: das Kapital? Die Krise will seit 2008 kein Ende nehmen. Die „Herrschenden“ jetten von einer Konferenz zur anderen und kriegen sie nicht in Griff. Computer und Roboter werden immer besser. Doch wir sollen immer länger arbeiten. Gute Zukunftsaussichten sehen anders aus. Es gibt viele und gute Gründe, gegen den Kapital-ismus zu sein. Aber um ihn zu überwinden, muss man ihn erst einmal verstehen.

Wir wollen uns dem Thema in drei Schritten nähern: 1. Wut oder Kritik? 2. Was ist das Kapital? 3. Die Systemlogik sprengen.