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Eine Frage der Gerechtigkeit!

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Mittwoch

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8:30 - 9:30 Uhr        Frühstück

10:00 - 12:30 Uhr   Workshopphase I

Akteure der Umweltpolitik in BaWü (Brigitte Dahlbender)
Überblick über Strukturen und Funktionsweise der Umweltpolitik in BaWü: was wird im Land entschieden und welche NGOs handeln?

Wie funktioniert das Klima? Folgen des Klimawandels (Wolfgang Siewert)
In den Sachstandsberichten des Weltklimarates (IPCC) wird das Wissen der Menschheit über den Klimawandel und seine möglichen Folgen zusammengetragen. Um selbst ein fundiertes Grundwissen zum Thema Klimawandel zu erlangen werden wir uns anhand des aktuellen Berichtes von 2007 erarbeiten: 1) woher wir wissen, dass sich das Klima ändert, 2) wie wir abschätzen können, was in Zukunft passiert, und 3) was die derzeit größten Unsicherheiten in der Klimawissenschaft sind.

Mythos Atomenergie (Bernd Schott)
Was steckt hinter der Atompropaganda: ist Atomenergie wirklich gut fürs Klima? Und soviel kostengünstiger für uns Endverbraucher als erneuerbare Energien?

Alternative Medien - Freies Radio (Janka Kluge)
Wie werden Medien wie Tageszeitungen, TV, Internetportale gestaltet? Wer kontrolliert sie? Zur Rolle von Medien in der heutigen Gesellschaft, zur Ideenfindung im Journalismus, zur Organisation einer Redaktion werdet Ihr Einblicke erhalten. Neben den Mainstream-Medien gibt es eine Vielzahl alternativer nicht-kommerzieller Medien, wie z.B. das Freie Radio Stuttgart. Warum brauchen wir alternative, freie Medien? Was läuft bei denen anders? Und wie kann man da mitmachen? All das erfahrt ihr hier.

 

12:45 Uhr                 Mittagessen

14:30 - 17:00 Uhr   Workshopphase II 

Solidarische Ökonomie? Wirtschaft geht auch anders! (Thomas Richter)
In diesem Workshop wollen wir gemeinsam folgenden Fragen nachgehen: Was ist Solidarische Ökonomie? Wozu brauchen wir sie? Wie funktioniert sie? Wann ist sie entstanden und wo tritt sie auf? Dazu wird eingangs kurz die Beziehung zwischen Wettbewerb und Solidarität erläutert und mit unserer heutigen Situation verglichen. Darauf aufbauend sollen grundlegende Prinzipien und Ziele der Solidarischen Ökonomie als alternative Wirtschaftsform an konkreten Beispielen aufgezeigt und diskutiert werden.
Je nach Interesse und Zeit können auch die zugrundeliegenden Axiome und Begriffe (Werte, Moral, Vernunft, etc.) gesellschaftskritisch hinterfragt werden.

Erstaunliches zum Klimawandel (Carmen Ketterl)
Harry Potter rettet 10 Millionen Bäume. Sind Vegetarier die besseren Klimaschützer?Ist aus auch wirklich aus? Brad Pitt und das schwimmende Haus. Brauchen wir die Ampel?

Diese und andere Aspekte des Zusammenhangs von Klimawandel und Lebensstil werden wir im Workshop diskutieren, "undercover" in Tübinger Geschäften ermitteln und Kriterien für einen möglichst nachhaltigen Lebensstil und verträglichere Konsumentscheidungen entwickeln.

Improtheater (Philip Linez)
Improvisationstheater ist eine Form des Theaters, bei dem improvisiert wird, d.h. es wird eine oder es werden mehrere zuvor nicht einstudierte Szenen gespielt. Meist lassen sich die Schauspieler ein Thema oder einen Vorschlag aus dem Publikum geben. Diese Vorschläge sind dann Auslöser und Leitfaden für die daraufhin spontan entstehenden Szenen.
Eine Geschichte entsteht aus der Spontaneität und gegenseitigen Inspiration der Impro-Spieler. Der verneinende Intellekt weicht der Phantasie.
Zitiert nach Keith Johnstone:"Damals gilt, was heute gilt: Bin ich inspiriert, geht alles gut, doch versuche ich es richtig zu machen, gibt es ein Desaster."

Ihr braucht keinerlei Theater oder Improvisationserfahrung. Wir werden in einem sicheren Rahmen üben, in dem sich erfahrene SpielerInnen als auch Neueinsteiger wohl fühlen und entfalten können. Wir werden mit lockeren Kreativitätsspielen beginnen, zu Mini-Szenen übergehen und die übrige Zeit mit bühnentauglichen Improspielen verbringen.

Also kommt zahlreich und bringt Lust zum Improvisieren mit :D

Poetry Slam (Ruben Neugebauer)
Poetry Slam. Das ist die höchste Form der schönen Künste. Die klassische Lesung ist ein grummeliger, Möchtegern-Weinkennender Hochschulspießer im schwarzen Rollkragenpullover. Poetry Slam ist dagegen ein Power Ranger! Bunt, schrill und laut werden Texte aller Art performativ in Szene gesetzt. Die Slam-Poeten schmeißen dem Publikum mehr lyrische Bälle zu, als der unbarmherzige Trainer von Mila Superstar. Dafür werden sie von den Zuschauern mit grandiosem Applaus belohnt. Klingt wie eine gute Idee? Ist es auch! Im Slam-Workshop lernst du eigene Texte zu verfassen und zu performen. Da spielt es auch keine Rolle, ob du schon eine erfahrene DichterIn oder ein lyrischer Anfänger bist! Deine Ideen werden uns bereichern. Natürlich findet abgesehen vom Workshop auch ein großer Slam-Abend statt und wir haben für jeden ein wames Plätzchen auf der Bühne.

Kreativer Straßenprotest (Marc Amann)
ReclaimThe Streets, Flash Mobs, Rebel Clowns, Aktionstheater, kreativer Infotisch, Lachparade,... Im Workshop wird gemeinsam zusammengetragen, was es so alles an kreativen Aktionsformen gibt, um Protest und Kritik, Forderungen und Wünsche auf die Straße zu bringen. Dazu gibt's inspirierende Aktions-Beispiele in Fotos und Filmen.

mit Marc Amann, Herausgeber des Aktionshandbuches "go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests", http://www.go-stop-act.de, http://kreativerstrassenprotest.twoday.net

TüBus umsonst (Katja Polnik)
Dieser Workshop dreht sich um die Kampagne für einen kostenlosen Stadtbus und es werden dabei Fragen diskutiert wie: Wie verbindet diese Kampagne soziale und ökologische Ziele? Welche verschiedenen politischen Methoden und Aktionsformen werden eingesetzt? Welchen Stellenwert hat der "Spaßfaktor" ? Auf welchen Ebenen wird hier agiert und wer sind die Akteure? Welche Erfolgsaussicht hat die Kampagne?

 

18:00 Uhr                 Abendessen

19:45 Uhr                 Diskussionsforen

20:30 Uhr                 Open Stage (Aaron Simchen / Ruben
                                  Neugebauer) 

                                 
mit den TeilnehmerInnen von Slam- und Theater-
                                  Workshop und allen anderen, die was zu zeigen
                                  haben

 

 
 
mit freundlicher Unterstützung von:
Die Veranstaltung wird finanziell gefördert durch die Europäische Union.
In Zusammenarbeit mit dem DEAB e.V., gefördert aus Mitteln des BMZ.