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Für eine soziale, gerechte, ökologische und gewaltfreie Welt
Beschluss des Jugendaktionskongress 2002
Auf dem Jugenaktionskongress 2002 in Schwäbisch Hall trafen sich
ökologisch und politisch interessierte Jugendliche.
Zum Abschluss verabschiedeten die TeilnehmerInnen folgende Forderungen, die
Ihnen besonders wichtig waren:
- Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen. Schnellstmöglicher Ausstieg aus
der fossilen Energiegewinnung. Umstieg auf regenerative Energien.
- Kein Abbau von Rohstoffen ohne Einwilligung der Betroffenen.
- Kein weiterer Straßenbau. Drastische reduzierung des Flugverkehrs.
- Keine Gentechnik in Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft.
- Vollständige Abrüstung weltweit. Schnellstmögliche Abschaffung aller
Armeen und Kriegsbündnisse.
- Abschaffung aller Geheimdienste. Stopp des Überwachungsstaats.
- Offene Grenzen für alle.
- Gleichberechtigung für alle Menschen. Gerechte Verteilung des
Reichtums und Wohlstands.
- Gerechtere Verteilung der Arbeit durch drastische Arbeitszeitverkürzung mit
dem Ziel der Abschaffung der Lohnarbeit.
- Vergesellschaftlichung statt Privatisierung von Dienstleistungen. Stopp
des GATS-Abkommens.
- Abschaffung von Patenten und Copyrights.
- Freier Zugang zu Informationen (bei gleichzeitigem Schutz der
Privatsphäre) und die Möglichkeit für
alle, unabhängig von finanziellen Mitteln Medien zu gestalten.
- Freie Bildung für alle und eine Umstrukturierung des Bildungs-
und Schulsystems weg von Lernzwang und Leistungsdruck.
- Stopp der staatlichen Unterstützung von Parteispenden und Begrenzung
der Höhe von Privatspenden an Parteien.
- Legalisierung aller Drogen zur Bekämpfung der Beschaffungskriminalität
und zum Schutz vor verunreinigten Drogen. Bekämpfung der Ursachen des
Drogenkonsums.
Durch vielfältige Diskussionen wurde uns klar, dass manche Forderungen
im momentanen gesellschaftlichen und politischen System nicht realisierbar
sind. Diskussionen über Alternativen zum Bestehenden sind für uns daher
unumgänglich.
www.jugendaktionskongress.de
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